Technische Planung
Wie gelingt uns der erste Schritt heraus aus den rechtlichen Grauzonen?
Technik und Medienkompetenz
Wie gelingt uns der erste Schritt heraus aus den rechtlichen Grauzonen?
Verankerung im Medienkonzept
Wie gelingt uns der erste Schritt heraus aus den rechtlichen Grauzonen?
So gelingt die Planung und Vorbereitung
Der Einsatz von Technik kann sowohl spaßig als auch stressig sein. Der Blogpost “Aktive Medienarbeit und Technik – Tipps zur Planung und Gestaltung von medienpädagogischen Angeboten” soll euch mögliche Stellschrauben zur Vorbereitung von Angeboten und des Managements von Technik aufzeigen. So könnt ihr die eigene und auch die Kompetenzen von Teilnehmenden im Umgang mit Technik fördern. Im Artikel stellen wir unsere Erfahrungen mit der Vorbereitung von medienpädagogischen Veranstaltungen dar, verdeutlichen Abwägungen zu verschiedenen technischen Anschaffungen und diskutieren, wo man sie am besten herbekommt.

Reflexionsfragen
Für die Planung eines konkreten Angebots können folgende Reflexionsfragen in Bezug auf die technische Ausstattung hilfreich sein:
- Welche Ziele möchtet ihr mit dem Einsatz von Technik erreichen?
- Welche Geräte und welches Zubehör benötigt ihr insgesamt?
- Wie viele Geräte und wie viel Zubehör benötigt ihr jeweils für jede*n einzelne*n Teilnehmer*in?
- Welche Vorkenntnisse benötigt ihr für die Durchführung?
- Welche Vorkenntnisse benötigen die Teilnehmenden?
- Auf welchen Technik-Fundus könnt ihr zurückgreifen? Können/dürfen Personen ihre eigene Technik mitbringen?
- Wie viel Aufmerksamkeit bedarf die Technik bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung?
- Gibt es Vorgaben, die ihr beachten müsst, z.B. seitens des Trägers?
Das Zusammenspiel von allen Dimensionen
Wie findet man eigentlich heraus, wie kompetent man tatsächlich im Umgang mit Medien ist – als Bürger*in, aber auch als pädagogische Fachkraft?
Wie kann man die eigene Medienkompetenz, aber auch die medienpädagogische Kompetenz fördern?
Und wie geht man all die Herausforderungen an, die mit der Anschaffung und Bedienung von Medien und Technik auf einen zukommen?
Um genau das aufzufangen und euch praktische Tipps und wertvolles Wissen an die Hand zu geben, haben wir Anja Pielsticker von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e.V. in unseren Podcast eingeladen.
Reflexionsfragen zum Podcast
Reflexionsfragen zum Podcast für Teamgespräche/den Arbeitskreis:
- Was ist das Mindeste, das ihr als Einrichtung/Institution an technischer Ausstattung zur Verfügung haben solltet?
- Braucht ihr überhaupt Technik?
- Gibt es niedrigschwellige Möglichkeiten ohne teure Technik, die ihr nutzen möchtet?
- Habt ihr Strukturen (Räumlichkeiten, Personal usw.), um Technik zu verwalten und regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen?
- Habt ihr Fortbildungsbedarf in Sachen Medien- und Bedienkompetenz?
Wie verankern wir das Thema im Medienkonzept?
Damit das Medienkonzept auf vielen Ebenen Orientierung schafft, sollten sich Technik und Tools dort wiederfinden. Diese Orientierung kann durch erprobte und möglichst niedrigschwellige Workflows und Checklisten entstehen oder auch durch die Nennung von Ansprechpersonen, die Hilfestellungen bieten. Im Konzept sollte unbedingt der Technikbedarf geschildert und mit der Beschreibung eurer medienpädagogischen Ziele in Einklang gebracht werden. Um dies festzuhalten, solltet ihr z.B. Preise recherchieren und euch beraten lassen. Ein anderer Zugang wäre es, den Technikbedarf eher allgemein zu schildern und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die genauen Bedarfe partizipativ zu erarbeiten. Zusätzlich können Aspekte wie die gegenseitige Ausleihe unter verschiedenen Einrichtungen oder die Kooperationen mit Medienzentren ein Baustein eines Medienkonzeptes sein.
Besonders im Kontext von Förderanträgen werden häufig diese Fehler gemacht, die ihr auch beim Schreiben eures Medienkonzeptes vermeiden solltet:
- zu viel Technik mit zu wenig pädagogischer Begründung auflisten
- zu wenig Technik im Verhältnis zum geschilderten Vorhaben/Angebot einplanen
- Lizenzkosten für Software und Tools vergessen
Zur Inspiration schaut auch in die Konzepte unserer Modellgruppen.
Zum Abschluss findet ihr hier Tipps unserer Modellgruppen zum Thema „Technische Planung und Ausstattung“:
Jugendzentren Rhein-Kreis Neuss
Bei Neuanschaffungen ist es sinnvoll, sich als Einrichtungsleitung zunächst selbst mit der Technik vertraut zu machen oder aber ein Projekt mit festen Kooperationspartner*innen zu organisieren.
Jugendzentren Köln e.V.
Wenn Angebote gut ankommen, reicht das Equipment der einzelnen Einrichtung u.U. bald nicht mehr aus. Diese Herausforderung kann z.B. mit Hilfe einem gut ausgestatteten, mobilen Medienkoffer begegnet werden. Aber es kann auch bedeuten, dass zunehmend neue Kooperationen aufgebaut und gepflegt werden müssen.
Stadt Wuppertal
Nach dem eigenen Ausprobieren besteht Zuversicht, dass auch bisher unbekannte Tools und Methoden von allen Pädagog*innen erlernt und weitergegeben werden können.
Mediencooperative Steinfurt
Eine klare Empfehlung über Technik und Tools fällt an dieser Stelle schwierig, da sie in die jeweilige Situation passen müssen. Es gibt für viele verschiedene Situationen unterschiedliche Möglichkeiten und ein umfangreiches Repertoire. Am wichtigsten ist hier die situative Auswahl des passenden Werkzeugs.