Logbuch „Teilhabe ermöglichen!“

von | 1.02.22 | AWO Köln, Streetwork Köln

Hat sich eure Haltung zum Thema Teilhabe nach Modul 2 verändert?

– Keine direkte Veränderung
– Partizipation grundsätzlich wichtig in der sozialen Arbeit, allerdings im Streetwork schwierig umzusetzen

Inwiefern ist Partizipation bisher Teil eurer Arbeit?

– Kein „Bildungsauftrag“, daher schwierig auf unsere Arbeit zu beziehen
– Nicht direkt beauftragt, digitale Teilhabe für junge Menschen zu fördern
– Niedrigschwellige Unterstützung bei Online-Wohnungs-/Jobsuche
– Projektarbeit in den unterschiedlichen Bezirken (partizipative Gestaltung der Angebote)

Welche Impulse für das Medienkonzept habt ihr aus Station 2 mitgenommen?

– Wir müssen uns nochmal Gedanken darüber machen, ob das Thema Partizipation expliziter Bestandteil unseres Medienkonzeptes sein soll.

Welche Tipps würdet ihr anderen Medienkonzept-Gruppen zum Thema
(digitale) Teilhabe und Teilhabe am Medienkonzept mitgeben?

– So viel Partizipation wie möglich, dabei auf individuelle Bedarfe der Klient*innen eingehen
– Angebotsbasierte und freiwillige Arbeit
– Der Zielgruppe tatsächliche Entscheidungsmacht einräumen (nicht nur „Scheinpartizipation“), wirklich in Entscheidungsprozesse einbeziehen

Wo seht ihr eure nächsten Herausforderungen auf der Reise?

– Schwierig, ein Ziel zu definieren, welches auch wirklich umgesetzt wird
– Umsetzung: Technische Ausstattung etc.
– Wir müssen uns einig werden, was von dem Input für unsere Arbeit wirklich relevant ist und zu unserer Arbeitsweise passt

Die zweite Station eurer Reise in drei Worten:

– Herausfordernd
– Diffus (im Hinblick auf unsere Ziele)
– Strukturiert

In der kommenden Sitzung „Lebenswelten verstehen!“ möchten
wir vor allem zu folgenden Themen etwas erfahren:

– Selbstdarstellung/-inszenierung
– Diskriminierungsformen
– Zusammenhang von Medienkompetenz und digitaler Partizipation
– Urteilsfähigkeit im Medienkonsum (z.B. Fake News)

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