Die Station „Lebenswelten verstehen!“ im Überblick

von | 23.06.22 | C.NEWS, C.SCHMIEDE, Lebenswelten verstehen!

Unsere Reise geht immer weiter!

Nach unserer Reise zu den Stationen „Haltung entwickeln!“ und „Teilhabe ermöglichen!“ liegt nun auch die Station „Lebenswelten verstehen!“ hinter uns – wie schnell die Zeit vergeht, wenn man so viel zum Thema Medienkonzeptentwicklung lernt! Dieser Themenmonat gibt euch Einblick, was Lebensweltorientierung bedeutet und wie medienpädagogische Angebote tatsächlich in der Praxis aussehen können.

Was bedeutet Lebensweltorientierung?

„Junge Menschen dort abholen, wo sie sind“. So lautet oft die erste Assoziation, wenn nach Lebensweltorientierung gefragt wird. Damit ihr einen guten und auch theoretischen Überblick bekommt, was Lebensweltorientierung überhaupt bedeutet, wie sie als eine der wichtigsten Leitlinien der Medienpädagogik Einfluss auf unsere Arbeit nimmt und natürlich, wie wichtig sie im Kontext der Medienkonzeptentwicklung ist, erfahrt ihr im Jugendhilfe-Navi Video.

Lebensweltenwander*in werden!

Während im ersten Video gezeigt wird, was Lebenswelten sind und warum man sich bei medienpädagogischen Angeboten an ihnen orientieren sollte, gehen wir in unserem Podcast noch einen Schritt weiter. Denn die eigentliche Herausforderung ist doch eigentlich die Frage, wie man up-to-date bleibt und durch Lebenswelten wandert. Deswegen dachten wir uns: wir fragen den LebensWeltenWanderer Kymon einfach selbst, wie das eigentlich geht. Unser Gespräch könnt ihr in unserem Podcast nachhören.

Wissen macht ah!

Die Orientierung an digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ist eng mit unserem konkreten Wissen über Mediennutzung sowie der eigenen pädagogischen Haltung verbunden. Doch tatsächlich up-to-date zu bleiben ist eine Herausforderung, auf die sogar die Wissenschaft mit Studien zum Mediennutzungsverhalten reagiert. Welche Studien es gibt und was damit die Informationskompetenz zu tun hat, haben wir euch in unserem Blogbeitrag „Studien zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“ ausführlich zusammengefasst.

Lebensweltorientierung mit und durch digitale Spiele

Digitale Spiele faszinieren. Worin diese Faszination liegt, ist für Menschen, die noch kaum mit diesem Medium in Berührung gekommen sind, schwer zu begreifen. Was digitale Spiele auch noch mit Pädagogik zu tun haben sollen, ist ebenfalls für viele nicht ganz greifbar. Doch Spiele und auch spielpädagogische Angebote bergen viele Potenziale: soziale Kompetenzen und Strukturen werden gelernt, neue Möglichkeiten und Perspektiven auf den Sport werden eröffnet, Selbstwirksamkeit und Rollenübernahme werden ermöglicht, Kreativität gefördert, und und und. Unser Blogbeitrag „Chancen digitaler Spiele für die pädagogische Praxis – und ihre Bedeutung fürs Medienkonzept“ gibt euch einen umfassenden Überblick.

Tipps für präventive Medienarbeit

Das letzte Video zum Thema „Lebenswelten verstehen!“ zeigt euch, warum auch präventive Medienarbeit Teil von lebensweltorientierten Angeboten sein sollte. Anhand von Fallbeispielen, Praxistipps und Ideen für Workshops bekommt ihr so einen guten Überblick darüber, dass Prävention nicht immer nur trocken sein muss, sondern kreativ und vor allem lebensnah.

Social Media: Chancen, Risiken, Trends erkennen

Den Abschluss des Themenmonats „Lebenswelten verstehen“ macht unser Blogbeitrag „Social Media: Chancen, Risiken, Trends erkennen“. Ihr bekommt schon allein beim Anblick all der verpassten Beiträge FoMo? Ihr kommt mit den ganzen neuen Diskursen und Hashtags nicht mehr hinterher? Ihr stellt euch die Fragem, wieso wir Social Media in der Jugendförderung überhaupt brauchen, welche Chancen und Risiken sich aus der Nutzung diverser Netzwerke ergeben und wie ihr neue Trends erkennt?

Wir haben Tipps:

  1. Behaltet die Studienlage im Blick
  2. Bleibt mit Kindern und Jugendlichen im Gespräch zu Trends und Aktivitäten
  3. Macht eigenständig Erkundungstouren durch Social Media, neue Tools und Programme
  4. Schafft Präventionsangebote und versucht Risiken mit einzukalkulieren
  5. Greift Chancen auf und initiiert, nach Möglichkeit, Kreativangebote

Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

Das wars mit der Station „Lebenswelten verstehen!“. Nun wisst ihr, wie ihr Lebensweltorientierung in eurem Medienkonzept verankern könnt. Wir wünschen euch eine gute Weiterreise mit der CONCEPTOPIA.RINGBAHN!

Du hast eine Frage zum Projekt? Dann kontaktiere uns gerne.