Logbuch „Teilhabe ermöglichen!“

von | 1.10.21 | Mediencooperative Steinfurt

Hat sich eure Haltung allgemein und zum Thema Teilhabe nach Station 1 verändert?

Teilhabe ist grundlegend immer ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Mithilfe von digitalisierten Prozessen müssen nach wie vor alle Zielgruppen erreicht werden. Insbesondere die Förderung von Handhabung und Bedienung von technischen Geräten wie auch von Plattformen muss dafür gewährleistet sein.

Inwiefern ist Partizipation bisher Teil eurer Arbeit?

In den Einrichtungen der OKJA steht Partizipation als Leitsatz mit im Programm. Viele Programminhalte, die im Einrichtungsalltag Platz finden, werden bzw. sollen partizipativ mitgestaltet werden. Die Einrichtungen stehen aber auf unterschiedlichen Stufen der Partizipationspyramide (Wright).

Welche Impulse für das Medienkonzept habt ihr aus Station 2 mitgenommen?

Die Grundlagen der Medienpädagogik wie auch die Haltungsentwicklung waren für alle Teilnehmenden eine Art „Augenöffner“. Mithilfe diesen Grundlagen sowie der Kategorisierung der verschiedenen persönlichen Typen fällt die Differenzierung von Digitalangeboten und der Akzeptanz dieser einfacher. (Anmerkung: Die Gruppe hat sich in Modul 2 erstmals mit Haltungsmethoden beschäftigt).

Welche Tipps würdet ihr anderen Medienkonzept-Gruppen zum Thema
(digitale) Teilhabe und Teilhabe am Medienkonzept mitgeben?

Einrichtungen, die über das Thema Teilhabe nachdenken, sollten einen Perspektivwechsel einnehmen und aus der Brille unterschiedlicher Zielgruppen und Klientels betrachten, ob die Zugänge zu Räumlichkeiten, Angeboten und Prozessen nutzbar sind. Dies bezieht sich, insbesondere im Rahmen der Digitalisierung, auf Handhabung und Bedienung von digitalen Endgeräten, wie auch die Nutzung bereitgestellter Online-Plattformen (bspw. Websites, Soziale Medien, etc.).

Wo seht ihr eure nächsten Herausforderungen auf der Reise?

Die nächsten Herausforderungen stehen im Bereich der Benennung, Differenzierung von Trends in virtuellen Lebenswelten und dem jeweiligen Umgang damit. Weiterhin stellt sich die Frage, wie zukünftig entstehende Trends beobachtet, analysiert und benannt werden können, um digital selbständig, nachhaltig und zukunftsfähig bleiben zu können.

Die zweite Station eurer Reise in drei Worten:

Interessanteste, spannendste Fortbildung!

In der kommenden Sitzung „Lebenswelten verstehen!“ möchten
wir vor allem zu folgenden Themen etwas erfahren:

Social Media (Influencer und Werbung, Happy Slapping, Extremismus, Identitätsarbeit mit sozialen Medien, Schönheits-Ideale, Filter, Selbstdarstellung, Darstellung von Geschlechterrollen).

Du hast eine Frage zum Projekt? Dann kontaktiere uns gerne.