Logbuch „Haltung entwickeln!“

von | 15.11.21 | Rhein-Kreis Neuss

Endlich geht es los!
Wie habt ihr euch auf die Reise nach CONCEPTOPIA vorbereitet?

Ganz zu Beginn stand natürlich unsere Bewerbung als Modellgruppe und der gemeinsame Austausch innerhalb der Modellgruppe. Eine gute Vorbereitung war hierbei auch bereits di Verschriftlichung der Ziele und Vorstelleungen für unsere Reise nach CONCEPTOPIA.  Außerdem haben wir auf der Homepage von CONCEPTOPIA gestöbert, die unterschiedlichen Personas studiert und unsere Persona „Beim Bergsteigen“ mit unserer Eigenwahrnehmung abgeglichen.

Reisefieber!
Mit welchen Erwartungen startet ihr eure Reise zum Medienkonzept?

Wir wünschen uns viel neuen Input und einen geschützten Rahmen für gemeinsamen Austausch und Ideenentwicklung rund um Medienpädagogik und die Digitalisierung unserer Einrichtungen. Wir hoffen, dass wir dabei gut begleitet und geleitet werden auf dem Weg zu unseren individuellen Medienkonzepten und dabei auch schon vohandene Medienkonzepte kennen lernen. Wir wollen unsere Mediennutzung konstruktiv miteinander diskutieren und gemeinsame Standpunkte und eine Haltung für unsere Einrichtungen entwickeln. So können unterschiedliche Sichtweisen mit einem Wissen und Wünschen verschmelzen. So entstehen sicherlich Impulse für Neues und mehr Sicherheit im Umgang mit Bekanntem.

Die Reise könnte allerdings auch etwas holprig werden, da man sich viel Zeit dafür nehmen muss und im Alltag immer wieder tausende Dinge wichtiger oder dringender sind. Am Ende soll es uns aber gelingen, das Medienkonzept in die Fortschreibung des pädagogischen Konzepts der Einrichtung einzubinden, um bereits vorhandene, gute Angebote für Außenstehende klar zu kommunizieren und zu ordnen. Mit Hilfe eines Medienkonzepts können wir aufzeigen, warum Medienworkshops und Medienprojekte wertvoll für Kinder und Jugendliche sind.

Wie würdet ihr euren Ist-Stand beschreiben?

Unsere Ist-Stand-Analyse auch in Hinblick auf die Persona hat ergeben, dass wir bereits ganz gut technisch ausgestattet sind und schon einige medienbasierte Angebote im Repertoire haben, die teilweise fester Bestandteil unserer Einrichtungen sind. Es fehlt aber noch an konkreten Konzepten und einer gemeinsamen Haltung. Außerdem wollen wir ggf. neue Technik anschaffen oder mehr auf die Nutzung gemeinsamer Ressourcen setzen.
Es herrscht eine hohe Bereitschaft, Neues auszuprobieren, aber manchmal auch eine gewisse Scheu, “alte Pfade” zu verlassen. Wir wollen aber fachlich stets neue Schwerpunkte setzen, die niemals versteifen, sondern immer im Wandel sind. Der Social-Media-Bereich unserer Einrichtungen soll weiter effektiv ausgebaut werden und die dadurch entstehenden Möglichkeiten wollen wir gut im alltäglichen Geschäft einsetzen. Außerdem müssen wir für die digitale Arbeit Freiräume schaffen und unsere Zeit besser strukturieren.

„Haltung entwickeln!” – Warum ist diese Station wichtig für euch?

Wir wollen uns selbst reflektieren, unsere Arbeit im Ist-Zustand hinterfragen, um so das Bestmögliche für unsere zukünftige Arbeit daraus zu schöpfen.

Was habt ihr an der ersten Station gelernt? Was nehmt ihr mit? Was ist noch offen?

Wir haben zwar eine Meinung zum Umgang mit Medien, aber keine gemeinsame Grundhaltung und gehen recht individuell mit einzelnen Themen um. Es stellt sich die Frage, ob sich eine gemeinsame Grundhaltung überhaupt formulieren lässt und wie die gelingen kann? Aber in der Auseinandersetzungen sehen wir die Chancen, das eigene Handeln erklärbar zu machen.

Welche Tipps würdet ihr anderen Gruppen für die medienpädagogische Haltungsentwicklung geben?

Zu Beginn solltet ihr euch  erstmal damit auseinandersetzen, was eine Haltung eigentlich ist (sh. hierfür auch die Materialien zur Haltungsentwicklung von CONCEPTOPIA). Außerdem sollte man sich das eigene Einrichtungskonzept nochmal vornehmen und schauen, wo sich die Leitlinien/Grundsätze auf die medienpädagogische Haltung übertragen lassen. Versucht auch, eure eigene/persönliche Haltung mit denen der handelnden Personen in den Einrichtungen abgleichen und versuchen, ein gemeinsames Bild zu entwickeln.

Wo seht ihr eure nächsten Herausforderungen auf der Reise?

Es ist sicherlich nicht so leicht, auch zwischen den Stationen auf der Reise immer am Ball zu bleiben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Inhalte kontinuierlich in die eigene Arbeit einzubauen. Eine Herausforderung ist auch, die Inhalte zu strukturieren, um sie für ein Medienkonzept aufzuarbeiten. Das Medienkonzept sollten wir am Ende auch so verinnerlichen, dass es nicht nur einfach als Blatt in der Schublade verweilt.

Du hast eine Frage zum Projekt? Dann kontaktiere uns gerne.