Logbuch „Lebenswelten verstehen“

von | 1.03.22 | Rhein-Kreis Neuss

Hat sich eure Haltung zum Thema Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nach Station 3 verändert? 

Nein

Warum ist Lebensweltorientierung im Rahmen von Medienpädagogik eurer Meinung nach so wichtig? 

Da Medien und Mediennutzung fester Bestandteil der Lebenswelt geworden ist. Die Kommunikationswege haben sich auch verändert, Absprachen funktionieren im digitalen Raum, daher ist es ein fester Bestandteil für das Konzept. Social Media/Massenmedien entwickeln sich ständig fort und damit auch das Nutzungsverhalten der Jugendlichen. Die Orientierung an den Lebenswelten ist so wichtig, weil die Angebote und Kommunikation an ihnen ausgerichtet und angepasst werden müssen, da sonst die Gefahr besteht, das Klientel nicht mehr zu erreichen.

Wie wollt ihr in Zukunft up to date bleiben? Welche Orientierung braucht es hierfür im Medienkonzept?

Indem wir im Gespräch bleiben, interessiert bleiben, ausprobieren, Neues testen und entwickeln und recherchieren (bspw. bei Klicksafe etc.). Eine Idee wäre, eine Linksammlung oder ein Padlet zu erstellen, um immer wieder Anhaltspunkte zum Recherchieren zu haben. Außerdem könnte man eine digitale Evaluation einfügen (1x im jahr im Rahmen der eigenen Fachberichte) und sich regelmäßig mit den Kolleg*innen oder über eine Conceptopia Gruppe/Forum auszutauschen.

Social Media und Jugendarbeit – Welche Herausforderungen seht ihr? Wie wollt ihr diesen begegnen?

Vor allem die zeitliche Organisation ist eine Herausforderung. Neue Trends lassen sich nicht immer sofort umsetzen. Das Aufbereiten von Social Media Inhalten ist zum Beispiel sehr zeitintensiv. Eventuell empfiehlt es sich, feste Zeiten dafür einzuplanen, auch wenn sich das nur schwer einhalten lässt in besonders arbeitsintensiven Phasen oder in Phasen, die einen anderen Tagesrhythmus mit sich bringen (Ferienfreizeiten etc.)

Weitere Herausforderungen: Zeitfaktor, attraktive Inhalte (Content, Optik), bei Entwicklungen Schritt halten, Rechtliche Faktoren/Persönlichkeitsrechte beachten, Einbindung in die alltägliche Arbeit (kein Zusatz, sondern fester Bestandteil und routiniert)

Welche nächsten Schritte in der Konzeptentwicklung sind für euch noch offen?

Die nächsten, noch offenen Schritte wären, das Gelernte weiter zu verinnerlichen, Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen und die Idee/Planung des Medienkonzepts zu konkretisieren. Dazu empfinden wir es als notwendig bzw. hilfreich, einen zeitlichen Rahmen zu entwickeln, einen groben Ablauf und eine Struktur zu erstellen und den roten Faden durch das Konzept  zu ziehen. Wichtig ist uns, Gemeinsamkeiten in der Gruppe zu finden und darauf aufzubauen, Inhalte auszuformulieren, das Gelernte zusammenzufassen und zu prüfen, inwieweit Einrichtungskonzepte mit eingebaut werden können.

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