Was bisher geschah…im CONCEPTOPIA.LABOR

von | Mrz 26, 2021 | C.LABOR | 0 Kommentare

Die (rauchenden) Köpfe hinter CONCEPTOPIA beobachten schon lange, dass die Jugendförderung Lust darauf hat, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen. Sie bemerken aber auch, dass es noch viel zu wenige Expert*innen gibt, um auch wirklich alle Einrichtungen und Träger in diesem Feld zu beraten. Das CONCEPTOPIA.LABOR wurde aus dem Wunsch heraus geboren, diesen hohen Beratungsbedarf aufzufangen. Der Lösungsvorschlag lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Gelingen soll sie in Form unserer Modellgruppen in der CONCEPTOPIA.SCHMIEDE, die als Inspiration für andere ein Medienkonzept erarbeiten werden – gepaart mit niedrigschwelligen Angeboten zum Mitmachen für alle. Aber: Welche Einrichtungen, Träger oder Arbeitsbereiche mit ähnlichen Eigenschaften repräsentieren die Modellgruppen eigentlich? Die Aufgabe des COCNEPTOPIA.LABORS ist die Beantwortung dieser Frage. Anders gesagt: Seit Projektstart sind wir auf der Suche nach den vielzitierten Personas!

Unsere Forschungsinterviews mit Expert*innen aus Dachverbänden und Landesjugendämtern haben bereits gezeigt: Die Jugendförderung ist komplex und lebendig! Ihre Bedürfnisse wiederholen sich zwar in der Masse, jedoch bringt jeder Träger andere Kontexte und Persönlichkeiten mit. Kategorien wie die Personas zu finden, die ein System in diesem Potpourri schaffen, ist eine große Herausforderung.

Gespräche mit Fachkräften vor Ort und aus der Praxis sollen hier weitere Erleuchtung bringen. Die Forschungsgruppe von CONCEPTOPIA strebt eine große Vielfalt an Interviewpartner*innen an, um bereits gewonnene Thesen zu erweitern. Welche Eigenschaften von Einrichtungen und Trägern der Jugendförderung machen bei der Digitalisierung den Unterschied, welche sind überall ähnlich, welche vielleicht auch gar nicht relevant?

Sollten diese Unklarheiten einmal beseitigt sein (drückt uns die Daumen!), werden die Ergebnisse in einen Fragebogen gespeist, der Trägern in ganz NRW vorgelegt wird. Hieran wird sich dann zeigen: Wie häufig treten bestimmte Merkmale in der Breite auf? Bestätigen sich die vielen Thesen in der Gesamtheit der Jugendförderung?

Ihr seht: Fragen über Fragen. Doch das Fragenstellen macht Spaß in CONCEPTOPIA, denn es bringt die Forschenden näher an den Kern dessen, was die Jugendförderung in Bezug auf die Digitalisierung wirklich braucht. Es ist noch lang nicht alles geklärt! Aber über unseren Blog halten wir euch ab jetzt auf dem Laufenden!

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